Café Restaurant DAMAS

hausgemachte Syrische Spezialitäten im Herzen von Basel

Impressum

Café Restaurant Damas

 

Untere Rebgasse 16

4058 Basel

+41 (61) 5542393

+41 (79) 3223302

Öffnungszeiten

Gerne begrüssen wir Sie bei uns

Montag bis Freitag

11:30 - 14:30 und

17:30 - 23:00

 

Samstag

11:30 - 23:00

 

Sonntag geschlossen

Neu: probieren Sie unser einzigartiges Mittagsbuffet



à discretion

von Montag bis Freitag

Vegetarisch Fr. 16.50

Mit Fleisch Fr. 19.50

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mittagsbuffet

Von Peter de Marchi

«Früher Paradies, heute Hölle» –

so titelte der Spiegel kürzlich einen Bericht mit Erinnerungen von Syrienkennern an ihre Zeiten in Palmyra oder Aleppo. Da waren dann Sätze zu lesen wie: «Überall gedeihen Weinreben, Öl- und Obstbäume auf hügeligen Plantagen, man fühlt sich an die Toskana erinnert.» Und dann der Blick auf die aktuelle Lage: «Der Uhrenturm in Rakka ist nun ein Ort von Exekutionen durch eine extremistische Mördergruppe. Meine Freunde sind geflohen, andere harren aus in Damaskus oder in as-Suwaida. Von einigen weiss ich nicht, wo sie sind.»

Ein Stück dieses vergangenen Syriens, dieses einstigen Paradieses ist jetzt in Basel erlebbar – zumindest was die leiblichen Genüsse und die Gastfreundschaft betrifft. An der Unteren Rebgasse, dort wo früher das «Solito Posto» war, führt seit Kurzem ein Syrer das Restaurant Damas und verspricht hausgemachte syrische Spezialitäten. Und er hält, was er verspricht.

Wir sind sechs Personen und bestellen die Damas-Spezial- Mesa mit Fleisch für vier Personen (Fr. 55.– für zwei Personen) und zwei Mal die vegetarische Version (Fr. 45.– für zwei Personen). Nach etwa einer halben Stunde rauscht der Kellner an, Platte an Platte, Schale an Schale reihen sich auf dem Tisch. Eine Augenweide, das Wasser läuft einem im Munde zusammen: Kichererbsenkugeln, Kichererbsenmus, Auberginenmus, Favabohnen, gefüllte Weinblätter, Petersiliensalat – das volle Programm für die Vegetarier am Tisch, und für die Fleischliebhaber gebratenes Lamm- und Pouletfleisch – herrlich gewürzt: Minze, Kardamom, Zimt, Safran, Sesam und Kreuzkümmel. Natürlich kommt auch Wein auf den Tisch, ein Château Kefraya (Fr. 48.–) aus Libanon. Für ein Dessert ist der Magen schon zu voll, die Reste der Köstlichkeiten packt der Kellner ein. Sie schmecken auch tags darauf noch herrlich.

Neben der libanesischen gilt die syrische als beste Küche des vorderen Orients, die nicht nur von der arabischen Küche, sondern auch von der französischen, jüdischen und türkischen Küche beeinflusst ist.

Überzeugen Sie sich im «Damas» davon.

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